Dienstag, 5. Oktober 2010

hausapotheke

die serie ist gerissen und nach meinem unsanften hinterkopfaufprall in der 7. klasse war ich heute zum ersten mal wieder im behandlungszimmer eines arztes.
nach 6 tagen schüttelfrost, fieberschüben und hustattacken hab ich's aufgegeben mich auf meinen körper zu verlassen. kann ja auch nicht täglich gleitzeit nutzen um mich zu kurieren.

nun heißt es eine woche pillen lutschen, schlucken und auflösen. na wenn es hilft und das vermögen wert ist, was die apotheke dafür haben will.

auch die praxisgebühr musste ich nun zum ersten mal bezahlen...
und das nur um dann im wartezimmer 1 stunde zwischen dutzenden rentnern warten zu dürfen, da natürlich alle einen termin haben...und nach der "behandlung" auch gleich einen neuen für nächsten monat holen. außer mir noch eine ca. gleichaltrige leidensgenossin im raum. und ganz ehrlich, wir zwei sahen defintiv am beschissensten aus.
und während sich die ruheständler die praxisklinke in die hand gaben, im warteraum laut lachten und fröhlich die erlebnisse der letzten wochen austauschten, hustete ich mir die seele aus dem leib und fragte mich ob das sinn macht, dass die schmerzgeplagten, krankenversicherung zahlenden gelegenheitskranken sich nen wolf warten, weil sie keinen termin haben.

hätte mir ja auch vor 2-3 wochen in den sinn kommen können, dass ich anfang oktober mal krank werde.

was solls. ich schlaf wieder ein. ist ja das einzige was ich derzeit machen kann.